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Quellenangaben in wissenschaftlichen Arbeiten korrekt erstellen. Wodurch zeichnen sich Quellenangaben aus?

Quellenangaben in wissenschaftlichen Arbeiten korrekt erstellen. Wodurch zeichnen sich Quellenangaben aus?

Ordentlich ausgeführte Quellenangaben sind ein wesentliches Merkmal aller wissenschaftlichen Arbeiten. Dank ihnen kann ein Betreuer, Korrektor oder auch andere Personen den Anteil der eigenen Arbeit von den direkt übernommenen Gedanken anderer Verfasser abgrenzen. Insbesondere für eine faire Benotung ist dies von entscheidender Bedeutung.

Es muss klar differenziert werden können, an welchen Stellen der Arbeit sich der Studierende auf die geistige Leistung anderer bezieht. In diese geistige Arbeit ist zumeist eine erhebliche Anstrengung in Form von Zeit und nicht selten auch finanziellen Mitteln eingeflossen, weshalb man oftmals auch von „geistigem Eigentum“ einer Person spricht.

Sowohl zum Schutz dieses geistigen Eigentums, als auch zur Überprüfung von auf ihm aufbauenden Schlussfolgerungen ist die Kennzeichnung des Quellenmaterials von entscheidender Bedeutung. In vielen akademischen Disziplinen kann der richtige Umgang mit Quellen sogar selbst zum Gegenstand der Forschung werden. Entsprechende Beispiele sind die Quellenkunde in der Geschichtswissenschaft oder der Forschungsbereich Intertextualität in den Literaturwissenschaften.

Wenn Sie Hilfe oder einen kompetenten Rat beim Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit benötigen, melden Sie sich bei uns und wir helfen Ihnen!

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Damit Studierende eine erste Einordnung vom richtigen Einbinden von Quellen in ihre Arbeiten erlangen, gibt dieser Beitrag einige grundlegende Erklärungen und Beispiele. Damit wird vermieden, dass es später zu unliebsamen Überraschungen kommen könnte. Denn bei der Arbeit mit Quellen und deren richtiger Angabe zählt in jedem Fall: Die richtige Vorbereitung ist bereits der Großteil der eigentlichen Arbeit.

Was ist eine Quellenangabe konkret?

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Eine Quellenangabe ist die Kennzeichnung von fremdem Gedankengut im eigenen Text. Das bedeutet, dass jede Information, welche nicht aus den eigenen Überlegungen und Schlussfolgerungen des Studierenden stammt, eine solche benötigt. Selbstverständlich gilt dies nicht für jeden allgemeingültigen Satz oder eine allgemeine Einleitung, jedoch für jeden konkreten Bezug.

Sollte also ein Ergebnis oder eine zentrale Aussage genutzt werden, so ist diese entsprechend zu kennzeichnen, insbesondere wenn auf ihr eigene Überlegungen und Ergebnisse basieren.

Stünde beispielsweise in einer wissenschaftlichen Arbeit der Satz:

„Der Mensch ist ein denkendes Wesen.“

So würde eine direkte Quellenangabe nicht notwendig werden, da es sich um eine allgemein anerkannte Formulierung beziehungsweise Annahme handelt. Lediglich wenn es sich um eine Behauptung oder ein klares Zitat handelt, anhand dessen eine weitere Argumentation aufgebaut werden soll, wäre eine Angabe des Ursprungs notwendig.

Wäre der Bezug also eine Aussage wie das berühmte Zitat von René Descartes:

„Ich denke, also bin ich.“

So ist dieses entsprechend mit der genauen Angabe des Ursprungs im eigenen Text zu kennzeichnen. Insbesondere, da nicht jeder Bezug so eindeutig und schnell offenkundig werden dürfte, wie dieses Zitat. Ansonsten könnte der Leser keine klare Trennung zwischen eigener und übernommener Arbeitsleistung erkennen und somit auch nicht realistisch bewerten. Schließlich kann er seine eigenen Schlüsse bei richtiger Nutzung und Angabe von Quellen auf die bereits publizierten Ergebnisse anderer Autoren aufbauen.

Dadurch zeigen Studierende, neben der richtigen Verwendung des Zitierschemas, vor allem auch ein Verständnis für die Aussagen des Quelltexts. Daneben lernen sie, dieses Verständnis in Worte zu kleiden und gezielt zu übertragen.

Insbesondere im Studium ist das Erlernen ebendieser Fähigkeiten essenziell wichtig und wird deshalb auch von allen Hochschulen kritisch kontrolliert. Dadurch sollen spätere Forschungsergebnisse stets auch für die Allgemeinheit überprüfbar gemacht werden und somit auf ihren Wahrheitsgehalt oder ihre Anwendbarkeit getestet werden.

Wodurch zeichnen sich Quellenangaben aus?

Quellenangaben in wissenschaftlichen Arbeiten korrekt erstellen. Wodurch zeichnen sich Quellenangaben aus?

Eine Quellenangabe dient generell immer dem Zweck, eine Textstelle eindeutig als fremdes Gedankengut zu kennzeichnen und ebenso eindeutig auf den entsprechenden Quelltext zu verweisen. Dazu können eine Vielzahl von Zitierweisen zum Einsatz kommen, welche sich in den meisten Fällen in zwei Nachweise aufgliedern. Einen Kurzbeleg direkt im Text und eine ausführliche Angabe im Literaturverzeichnis.

Kurzbeleg

Ein Kurzbeleg dient dazu, die entsprechende Textstelle eindeutig als fremdes Gedankengut zu kennzeichnen und soll gleichzeitig jedoch den Lesefluss nicht unnötig behindern. Deshalb werden in den meisten Fällen gerade genügend Angaben gemacht, um auch bei mehreren Texten eines Autors eine eindeutige Zuordnung betreffend des Werks und genauer Fundstelle treffen zu können.

Literaturverzeichnis

In diesem wird die Quellenangabe so deutlich dargelegt und beschrieben, dass es möglich ist, exakt die verwendete Kopie zu identifizieren. Falls nötig, kann sogar ein Vergleich mit dem Originaltext angestellt werden.
Verschiedene Formen und Zitierweisen

Die zu verwendende Zitierform wird oftmals durch die Hochschule oder auch den Fachbereich vorgeschrieben. Hierbei kommen oftmals bekannte Grundformen zum Einsatz, wie etwa die „Harvard-Zitierweise“ oder auch die „Deutsche Zitierweise“, welche stark auf Fußnoten zurückgreift. Einige Fachbereiche, wie etwa die Psychologie mit dem APA-Style, pflegen eine eigene stark reglementierte Zitierform. Diese findet aufgrund ihrer klar umrissenen Möglichkeiten auch in anderen Bereichen Anwendung. Gerade durch ihr sehr striktes Regelwerk kann die Implementierung aber ebenso schnell auch Grenzen erreichen.

In jedem Fall sollte bereits im Vorhinein ein gezielter Blick in die an der entsprechenden Hochschule gebräuchlichen Vorschriften zur richtigen Zitierweise geworfen werden. So können spätere unliebsame Überraschungen vermieden werden. Dadurch kann auch bereits beim Sichten der Quellen darauf geachtet werden, alle relevanten Informationen zum betreffenden Werk zusammenzutragen.

Die wichtigsten Angaben im Kurzbeleg und im Literaturverzeichnis

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Generell geben fast alle Formen der Quellenangabe einige zentrale Elemente wieder, welche die Bezüge klar definieren sollen.

Dazu zählen für gewöhnlich:

Bei Kurzbelegen

Autor, Veröffentlichungsjahr und Seitenzahl

Dabei ist von Bedeutung, dass sowohl bei mehreren Autoren gleichen Namens aber verschiedener Werke oder mehreren Werken desselben Autors eine klare Zuordnung erfolgt. Demzufolge werden die Angaben gegebenenfalls entsprechend um Vornamen oder auch eine Nummerierung ergänzt, um Verwechslungen sicher ausschließen zu können.

Im Literaturverzeichnis

Das Literaturverzeichnis gibt oftmals deutlich klarer Auskunft über den verwendeten Quelltext, um eine eindeutige Zuordnung zu ermöglichen. Diesbezüglich wird meist der volle Name des Verfassers sowie der Titel und Veröffentlichungsort angeführt.

Sollte es sich um einen Aufsatz oder Artikel in einem Sammelband oder Magazin handeln, wird zudem dieser Titel ebenfalls angeführt. Weitere Angaben können je nach verwendetem Material oder entsprechender Zitierform notwendig werden. Diese sind etwa der Verlagsname, die konkrete Auflage des Werks oder auch URL und Abrufdatum bei der Verwendung von Online-Quellen.

Da viele Hochschulen ganz eigene Zitierformen vorschreiben, kann keine allgemeingültige Aussage zu den benötigten Angaben getroffen werden. In jedem Fall gilt es aber, auf die Einhaltung der vorgeschriebenen Form zu achten. Hierbei sind vor allem die richtige Verwendung von Klammern, Kommata und Semikolon von Bedeutung. Des Weiteren gilt uneingeschränkt der Hinweis, dass in einem Text auch stets nur eine Zitierform gebraucht werden sollte. Diese ist konsequent einzuhalten.

Beachte: Zumindest bei gedruckten Quellen wie Monografien, Sammelbänden und Magazinen finden sich die benötigten Angaben im Impressum. Dementsprechend sollte dieses beim Erstellen von Kopien von Bibliotheksbüchern oder Leihgaben stets mit kopiert werden.

Muss wirklich jede Quelle gekennzeichnet werden?

Generell gilt die Kenntlichmachung der verwendeten Quellen der Überprüfbarkeit der ermittelten Ergebnisse ebenso wie der Unterscheidung der eigenen und fremder Arbeitsleistung. Somit sollte tatsächlich jede Quelle angeführt beziehungsweise gekennzeichnet werden, sofern sie nicht in eine der klar definierten Ausnahmen fällt.

Diese beschränken sich jedoch hauptsächlich auf zwei zentrale Gebiete:

  • Allgemeinwissen
  • Allgemeingültige Aussagen

Die Anführung von allgemein anerkannten Tatsachen und Elementen der Allgemeinbildung bedarf für gewöhnlich keiner Angabe einer konkreten Quelle. Um also in einer wissenschaftlichen Arbeit zu behaupten, der Mensch sei ein Säugetier oder Bayern ein deutsches Bundesland, bedarf es keiner Quellenangabe.

Unwissenschaftliche Quellen sind schwerer zu definieren

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Generell gelten alle Quellen als nicht wissenschaftlich, die nicht über einen entsprechenden Anspruch an die Qualität und die eigene Überprüfbarkeit verfügen. Hierzu zählen oftmals private Blogbeiträge, Kommentare oder auch Einträge auf Wikipedia. Letzteres wird gerne als Negativbeispiel dargestellt, da die Einträge jeder Nutzer eigenverantwortlich editieren kann.

Dennoch legt gerade Wikipedia einen ständig steigenden Anspruch an die Belegbarkeit der angeführten Aussagen und überprüft Änderungen ebenfalls regelmäßig und teilweise automatisiert.

Auch könnten einzelne Aussagen, beispielsweise in Form eines Leserbriefes, durchaus eine relevante und gültige Quelle darstellen. Voraussetzung ist, dass die getroffene Aussage als solche den Gegenstand der Untersuchung darstellt. Die Entscheidung, ob eine Quelle als seriös angesehen werden darf und in einem wissenschaftlichen Kontext angeführt werden kann, obliegt im Zweifel dem Betreuer oder Korrektor. Dementsprechend kann dies im Zweifel also bereits vor Einreichung gezielt angefragt werden.

Beachte: Auch wenn Wikipedia selbst meist als Quelle an Hochschulen ausgeschlossen wird, eignen sich die Quellenangaben am Ende der Einträge hervorragend zur Recherche von zitierfähigen Quellen.

Quellenangaben mittels direkter und indirekter Zitate

Je nach Relevanz und Umfang der genutzten fremden Ergebnisse können Quellen in Form von direkten oder indirekten Zitaten im eigenen Text vorkommen. Dabei ist es vor allem wichtig, den generellen Unterschied der beiden Formen zu kennen und entsprechend auch umzusetzen.

Direkte Zitate

Diese geben unmittelbar und im genauen Wortlaut eine fremde Aussage wieder. Dabei ist jedwede Abweichung zu kennzeichnen. Das gilt ebenso, wenn es sich um eine Änderung der Groß/Kleinschreibung oder eine Verkürzung oder Einfügung handelt, ohne welche der Sinn verloren gehen würde.

Selbst Rechtschreibfehler im Originaltext werden bei direkten Zitaten übernommen. Dementsprechend eignen sich vor allem kurze Passagen oder konkrete Schlussfolgerungen und Lehrsätze zur Verwendung als direktes Zitat.

Indirekte Zitate

Vergleichsweise unkompliziert gestaltet sich die Verwendung von indirekten Zitaten. Diese können sinngemäß die Aussagen eines anderen Autors geltend machen oder auf diese verweisen. Zumeist wird dabei der Kurzbeleg mit der Abkürzung „Vgl.“ für „Vergleiche“ eingeleitet und der Verfasser ist in der Form des zitierten Inhalts nur an geringe Vorgaben gebunden.

Wichtig ist dabei, dass der eigentliche Wortsinn und die Intention des Autors nicht verfälscht werden. Hierin besteht, neben der irrtümlichen Auslassung der Quellenangabe, die größte Gefahr beim Erstellen eines wissenschaftlichen Texts. Da in Hochschularbeiten ebenfalls das Verständnis abgeprüft werden soll, bedeutet beides einen klaren Verstoß, bei dem die Intention der Quelle als nicht hinreichend genau übertragen anzusehen wäre.

Primär- und Sekundärquellen

Die Unterscheidung von Quellen nach erster oder zweiter Ordnung kann in einigen Zitierformen von entscheidender Bedeutung sein. Sie wirkt sich insbesondere auf die Gestaltung des Literaturverzeichnisses aus. Vereinfacht gesagt unterscheiden sich diese darin, dass eine Primärquelle zentraler Bezug der Arbeit oder der zu beantwortenden Frage ist.

Eine Sekundärquelle bezieht sich zwar ebenfalls auf diesen zentralen Text. Dabei sind jedoch beide Formen unabhängig der Rangordnung in der eigenen Arbeit mit entsprechendem Beleg als fremdes Gedankengut zu kennzeichnen.

Quellenangaben bei Präsentationen

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Neben dem Verfassen schriftlicher Arbeiten sind vor allem Präsentationen im Kontext eines Hochschulstudiums von zentraler Bedeutung. Durch sie soll vorwiegend das Verständnis und die sinnvolle Übertragung der ermittelten Ergebnisse geschult und abgeprüft werden. Selbstverständlich sind auch bei Präsentationen die verwendeten Quellen deutlich zu kennzeichnen. Hierbei pflegt jedoch ebenfalls nahezu jede Hochschule eine individuelle Vorgabe in Bezug auf Umfang und Form.

Auch hier hilft dem Studierenden also ein frühzeitiger Blick in die entsprechenden Vorgaben oder eine gezielte Anfrage beim betreffenden Betreuer oder Dozenten. In den meisten Fällen werden Quellenangaben jedoch in einer von drei Formen ausgeführt:

1. Angabe in Fußnoten
Präsentationsprogramme wie PowerPoint oder Slides erlauben das Einfügen von Fußnoten analog der Verwendung in Textprogrammen wie Word oder LaTeX. Mithilfe dieser lassen sich die Quellen direkt auf den betreffenden Folien anführen und somit leicht identifizieren.

2. Angabe im Literaturverzeichnis
Dem entgegen steht die Einfügung eines Literaturverzeichnisses auf einer separaten Folie, am Ende der eigentlichen Präsentation. Diese ermöglicht es den Zuhörern, sich auf den eigentlichen Vortrag zu konzentrieren, ohne durch die Quellenangaben visuell abgelenkt zu werden. Vor allem bei minimalistisch gestalteten Folien mit vorwiegend Bildmaterial bietet sich diese Variante an.

3. Angabe auf oder in Form eines Handouts
Um den Zuhörern eine direkte Verknüpfung mit den jeweiligen Quellen zu ermöglichen, ohne diese direkt in die betreffenden Folien einzupflegen, kann auch ein Handout genutzt werden. Dieses kann sowohl vor oder nach dem Vortrag ausgeteilt werden, je nachdem wie wichtig der Quellenbezug während der Gestaltung der Präsentation anzusehen ist.

Abbildungsverzeichnis

Vorwiegend im Kontext von Präsentationen ist auch die Kenntlichmachung des Ursprungs der genutzten Abbildungen vonnöten. Gleiches gilt aber selbstverständlich auch für die Verwendung in anderen Arbeiten, beispielsweise bei der Abbildung einer Statistik oder eines Diagramms.

Dabei wird für gewöhnlich ein Abbildungsverzeichnis analog dem Literaturverzeichnis erstellt. Dieses gibt dann Aufschluss über den genauen Ursprung der Grafik. Alternativ kann es sich beim Abbildungsverzeichnis jedoch auch nur um eine Auflistung der verwendeten Grafiken handeln.

Die genaue Quelle der Abbildung wird jedoch zumeist direkt unterhalb der Grafik als Kurzbeleg oder Beschriftung direkt genannt. Dies betrifft auch eigene Darstellungen, welche gezielt für die Arbeit angefertigt wurden.

Funktionen in Word und Powerpoint erleichtern die Quellenangaben

Nutzen Verfasser die Funktionen in den von ihnen genutzten Textverarbeitungsprogrammen, erleichtert dies die Arbeit. Darüber hinaus stellen sie damit sicher, im Literaturverzeichnis sowie Abbildungsverzeichnis jede Quelle berücksichtigt zu haben.

In Word sind Funktionen beispielsweise an folgender Stelle zu finden:

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In Powerpoint kann die Funktion für Kopf- und Fußzeile genutzt werden:

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Die Eigenhändigkeitserklärung und der mögliche Plagiatsvorwurf

Studierende müssen bei jeder wissenschaftlichen Arbeit eine Eigenhändigkeitserklärung einreichen. Mit dieser versichern sie, dass alle Quellen gemäß der vorgeschriebenen Zitiermethode ordnungsgemäß gekennzeichnet wurden und die verbleibenden Passagen aus eigener Leistung entstanden sind. Ein Verstoß kann vor allem bei Abschlussarbeiten weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen und in letzter Instanz sogar zur Aberkennung eines akademischen Grades führen.

Da dies sogar noch nach dem Tod des Verfassers möglich ist, ist eine gewissenhafte Kennzeichnung fremder Gedanken eine essenzielle Anforderung an die Dauerhaftigkeit der Arbeit. Zudem kann eine realistische und gerechte Bewertung durch den zuständigen Korrektor nur erfolgen, wenn die eigene Leistung klar abgegrenzt werden kann. Schließlich bezieht sich diese generell auch auf das Verständnis der verwendeten Quellen.

Dementsprechend prüfen viele Hochschulen bereits eingereichte Arbeiten mithilfe von computergestützten Programmen und Datenbanken, um entsprechende Verstöße frühzeitig aufzudecken. Diesen Service können Studierende jedoch auch bei einem Service-Anbieter in Anspruch nehmen, um ihre wissenschaftlichen Arbeiten bereits vor Abgabe auf fehlende Verweise zu prüfen. Dadurch können entsprechende Belege noch unkritisch nachgetragen werden und werden nicht nachträglich zum Problem.

Beachte: Generell empfiehlt es sich, alle Recherche-Quellen in einer Datenbank wie Citavi oder einem separaten Textdokument abzulegen, unabhängig von einer tatsächlichen Verwendung. Dadurch können alle Quellen vor Abgabe nochmals kontrolliert werden und eine nachträgliche Einbindung einer zunächst ausgeschlossenen Quelle gestaltet sich unkompliziert.

Author

Prof. Dr. Conrad Rüth

Autor, Doctor
Coach, Professor Doktor Conrad Rüth hat Professur für Internationale Wirtschaftsbeziehungen bekleidet und Lehrstuhlvertretungen in Frankfurt und Berlin innegehabt. Jetzt leitet er den Akademily Blog sowie alle Veröffentlichungen, Änderungen und Sonderaktionen auf unserer Webseite.

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